Kurze Antwort
Was kostet eine Kilowattstunde aus einer Powerstation?
Das hängt vor allem davon ab, wie oft du sie nutzt. Rechnest du alle Herstellerzyklen, Alterung und rund 15 % Wandlungsverluste ein, kommen die Modelle in unserer Datenbank auf etwa 8 bis 45 Cent Akkuverschleiß pro kWh. Wer die Powerstation aber nur als Notstromreserve mit zehn Vollzyklen im Jahr nutzt, zahlt über zehn Jahre eher 5 bis 7 Euro pro kWh. Dazu kommt der Ladestrom: Aus dem Netz geladen kostet jede kWh an der Steckdose rund 50 Cent, also mehr als Netzstrom direkt.
Kurz gesagt
- Formel: Preis ÷ (Kapazität × genutzte Zyklen × mittlere Restkapazität × 0,85) = Akkukosten pro kWh an der Steckdose.
- Mit allen Herstellerzyklen kommen die Beispiele aus unserer Datenbank auf rund 8 Cent (Anker SOLIX S2000) bis 44 Cent (EcoFlow RIVER 3) pro kWh.
- Die Zyklen erreicht kaum jemand: Bei zehn Vollzyklen im Jahr zahlt man über zehn Jahre 5 bis 7 Euro pro kWh – für Notstrom ist das in Ordnung, als Sparmodell nicht.
- Aus dem Netz geladen kommen rund 50 Cent Ladestrom pro kWh dazu (bei 37 ct/kWh Strompreis) – teurer als die Steckdose direkt.
- Auch Solarstrom ist nicht gratis: Ein 200-W-Modul für 279 € kostet über zehn Jahre grob 19 bis 28 Cent pro genutzter kWh.
Inhalt
„6.000 Zyklen“ klingt nach fast kostenlosem Strom. Ob das stimmt, lässt sich ausrechnen: Wie viel Energie gibt die Powerstation über ihr Leben ab – und was kostet jede Kilowattstunde davon? In diesem Ratgeber rechnen wir das mit echten Daten aus unserer Datenbank durch: Herstellerpreis, Kapazität, Zyklenangabe und Restkapazität. Das Ergebnis ist ehrlicher als die Werbung, aber kein Grund, auf eine Powerstation zu verzichten.
Woher die Zahlen kommen
Preise sind Herstellerpreise aus unserer Datenbank, geprüft am 05.10.2026 (DJI: 28.10.2026). Sie ändern sich laufend – den aktuellen Stand mit Datum findest du auf der jeweiligen Produktseite. Zyklenzahlen und Restkapazität sind Herstellerangaben unter Prüfbedingungen, keine eigenen Messungen. Alle Rechnungen sind Näherungen mit offengelegten Annahmen.
Die Formel
Die Kosten pro Kilowattstunde ergeben sich aus dem Kaufpreis geteilt durch die Energie, die du tatsächlich herausholst:
Kosten pro kWh = Preis ÷ (Kapazität in kWh × genutzte Vollzyklen × mittlere Restkapazität × 0,85)
Die vier Faktoren im Nenner:
- Kapazität: die Nennkapazität in Wattstunden laut Datenblatt, umgerechnet in kWh.
- Genutzte Vollzyklen: Ein Ladezyklus ist eine komplette Kapazität, die hinein- und wieder herausfließt – egal ob am Stück oder in Teilen. Maximal so viele, wie der Hersteller angibt, praktisch oft viel weniger.
- Mittlere Restkapazität: Ein Akku verliert über die Zyklen Kapazität. Geben Hersteller 4.000 Zyklen bis 80 % an, liegt die durchschnittliche Kapazität vereinfacht bei 90 %; bei „bis 70 %“ bei 85 %. Diese Näherung erklärt der Ratgeber Powerstation Lebensdauer ausführlich.
- 0,85 für Wandlungsverluste: Von der Nennkapazität kommen an der 230-V-Steckdose meist 80 bis 90 % an. Wir rechnen auf WattGuide durchgehend mit 85 % – mehr dazu in Welche Powerstation-Größe brauche ich? und im Lexikon unter Wirkungsgrad.
Das Ergebnis sind die Akkukosten pro kWh an der Steckdose – also der Verschleiß. Den Ladestrom rechnen wir weiter unten separat.
Rechenbeispiele mit unseren Produktdaten
Angenommen, du nutzt alle Zyklen, die der Hersteller angibt. So sieht die Rechnung für neun Powerstations aus unserer Datenbank aus:
| Powerstation | Preis (geprüft) | Kapazität | Zyklen laut Hersteller | „Kosten pro Zyklus-kWh“ (theoretisch) | realistisch an der Steckdose |
|---|---|---|---|---|---|
| Anker SOLIX S2000 | 699,99 € | 2,0 kWh | 6.000 bis 80 % | 5,8 ct | ca. 8 ct |
| BLUETTI Elite 200 V2 | 899 € | 2,07 kWh | 6.000 bis 80 % | 7,2 ct | ca. 9 ct |
| Jackery Explorer 500 v2 | 284 € | 0,51 kWh | 6.000 bis 70 % | 9,2 ct | ca. 13 ct |
| BLUETTI Elite 100 V2 | 499 € | 1,02 kWh | 4.000 bis 80 % | 12,2 ct | ca. 16 ct |
| Jackery Explorer 1000 v2 | 519 € | 1,07 kWh | 4.000 bis 70 % | 12,1 ct | ca. 17 ct |
| DJI Power 2000 | 1.099 € | 2,05 kWh | 4.000 bis 80 % | 13,4 ct | ca. 18 ct |
| EcoFlow DELTA 3 Plus | 769 € | 1,02 kWh | 4.000 bis 80 % | 18,8 ct | ca. 25 ct |
| Anker SOLIX C300X | 219,99 € | 0,29 kWh | 3.000 bis 80 % | 25,5 ct | ca. 33 ct |
| EcoFlow RIVER 3 | 249 € | 0,25 kWh | 3.000 bis 80 % | 33,9 ct | ca. 44 ct |
Die Spalte „Kosten pro Zyklus-kWh“ ist die Kennzahl, die du auf unseren Produktseiten findest: Preis ÷ (Kapazität × Zyklen). Sie eignet sich gut, um Modelle untereinander zu vergleichen, ist aber eine theoretische Untergrenze. Mit Alterung und Wandlungsverlusten liegen die realistischen Kosten rund 30 bis 40 % höher.
Was die Tabelle zeigt:
- Große Akkus mit vielen Zyklen sind pro kWh am günstigsten. Die 2-kWh-Klasse mit 6.000 Zyklen liegt bei rund 8 bis 9 Cent. Vergleiche findest du in der Bestenliste Powerstations mit 2.000 Wh, etwa Anker SOLIX S2000 vs. BLUETTI Elite 200 V2.
- Kleine Geräte sind pro kWh teuer. Elektronik, Gehäuse und Anschlüsse kosten fast dasselbe, egal wie groß der Akku ist. Bei 250 Wh schlägt das stark durch.
- Gleiche Kapazität, unterschiedliche Kosten: In der 1.000-Wh-Klasse liegen zwischen der BLUETTI Elite 100 V2 und der EcoFlow DELTA 3 Plus rund 9 Cent pro kWh – bei ähnlicher Zyklenangabe. Dafür bietet die DELTA 3 Plus andere Stärken, etwa Erweiterbarkeit; siehe EcoFlow DELTA 3 Plus vs. BLUETTI Elite 100 V2.
- „Bis 70 %“ oder „bis 80 %“ macht einen Unterschied. Die Jackery Explorer 1000 v2 und die BLUETTI Elite 100 V2 sind theoretisch gleichauf, realistisch liegt die Jackery etwas höher, weil ihre Zyklenangabe bis 70 % Restkapazität reicht. Direkt verglichen: Jackery Explorer 1000 v2 vs. BLUETTI Elite 100 V2.
Der Haken: Die Zyklen nutzt kaum jemand
Die Tabelle setzt voraus, dass du alle Zyklen ausnutzt. 4.000 Zyklen sind bei einem Vollzyklus pro Tag rund 11 Jahre, 6.000 Zyklen gut 16 Jahre. Die meisten Powerstations werden aber viel seltener voll geladen und entladen – und altern trotzdem, auch im Schrank. Laut Battery University altern Lithium-Akkus vor allem durch hohe Temperatur und hohen Ladestand, unabhängig von der Zyklenzahl.
Deshalb rechnen wir mit einer angenommenen Nutzungsdauer von zehn Jahren und unterschiedlich vielen Vollzyklen pro Jahr. Beispiel Jackery Explorer 1000 v2 (519 €, 1,07 kWh) und BLUETTI Elite 200 V2 (899 €, 2,07 kWh):
| Nutzung | Vollzyklen in 10 Jahren | Jackery Explorer 1000 v2 | BLUETTI Elite 200 V2 |
|---|---|---|---|
| Notstromreserve, ein paar Tests im Jahr (10 pro Jahr) | 100 | ca. 6,70 € pro kWh | ca. 5,70 € pro kWh |
| Camping-Wochenenden (30 pro Jahr) | 300 | ca. 2,20 € | ca. 1,90 € |
| Wohnmobil-Saison (100 pro Jahr) | 1.000 | ca. 0,67 € | ca. 0,57 € |
| Gartenhaus mit Solar, jeden zweiten Tag (180 pro Jahr) | 1.800 | ca. 0,37 € | ca. 0,32 € |
| täglicher Solarspeicher (365 pro Jahr) | 3.650 | ca. 0,18 € | ca. 0,16 € |
Annahmen: mittlere Restkapazität 85 % (Jackery, Zyklenangabe bis 70 %) bzw. 90 % (BLUETTI), Wandlungsverluste 15 %. Wird eine Powerstation nicht zehn, sondern nur fünf Jahre genutzt, verdoppeln sich die Werte.
Für eine Notstromreserve ist ein Preis von mehreren Euro pro kWh völlig in Ordnung: Du bezahlst für Sicherheit, nicht für billigen Strom – so wie bei einer Versicherung. Was eine Powerstation im Stromausfall leisten muss, steht in Powerstation als Notstrom bei Blackout. Beim täglichen Solarspeicher dagegen lohnt es sich, auf viele Zyklen und niedrige Kosten pro kWh zu achten.
Ladestrom: Was kommt obendrauf?
Die Akkukosten sind nur ein Teil. Die Energie muss ja auch in den Akku hinein.
Aus dem Netz: Laut BDEW-Strompreisanalyse vom Oktober 2026 zahlen Haushalte im Schnitt rund 37 Cent pro kWh. Beim Laden gehen Verluste verloren – wir rechnen beim Netzladen mit rund 88 % Ladewirkungsgrad –, beim Entladen über den Wechselrichter noch einmal rund 15 %. Für 1 kWh an der Steckdose der Powerstation brauchst du also etwa 1,34 kWh aus dem Netz:
1,34 kWh × 37 ct ≈ 50 Cent pro kWh – plus Akkuverschleiß.
Strom aus einer netzgeladenen Powerstation ist damit immer teurer als derselbe Strom direkt aus der Wandsteckdose. Selbst mit einem dynamischen Tarif ändert sich daran wenig, wie der Ratgeber Dynamischer Stromtarif mit Speicher oder Powerstation vorrechnet.
Aus Solarmodulen: Die Energie kostet keinen Arbeitspreis, aber das Modul kostet Geld. Ein Beispiel: Das Anker SOLIX PS200 Bifazial kostete laut unserer Datenbank 279 € (geprüft am 05.10.2026). Laut PVGIS liefert ein fest aufgestelltes, optimal ausgerichtetes 200-W-Modul in der Mitte Deutschlands rund 200 kWh im Jahr. An einer Powerstation nutzt du davon praktisch weniger – das Modul steht nicht jeden Tag draußen, und ist der Akku voll, verpufft der Rest. Rechnen wir mit 100 bis 150 genutzten kWh pro Jahr über zehn Jahre:
279 € ÷ 1.000 bis 1.500 kWh ≈ 19 bis 28 Cent pro kWh für das Modul.
Zusammen mit dem Akkuverschleiß liegt Solarstrom aus einer Powerstation damit bei täglicher Nutzung grob in der Größenordnung von Netzstrom, bei seltener Nutzung deutlich darüber. Wie viel ein Modul in welchem Monat tatsächlich liefert, zeigt Solarertrag pro Monat in Deutschland. Mit dem Solar-Ladezeit-Rechner rechnest du deine eigene Kombination durch.
Rechne selbst nach
Nimm den aktuellen Preis von der Produktseite, die Zyklenangabe aus dem Datenblatt und eine ehrliche Schätzung, wie viele Vollzyklen du pro Jahr fährst. Mit der Formel oben weißt du in einer Minute, ob sich ein teureres Modell mit mehr Zyklen für dich auszahlt – oder ob du für deinen Einsatz gar nicht so viele Zyklen brauchst.
Was die Rechnung für die Kaufentscheidung bedeutet
Passt zu dir, wenn …
- du die Powerstation fast täglich mit Solarstrom lädst, etwa im Gartenhaus, Tiny House oder Wohnmobil
- du mehrere Modelle mit ähnlicher Ausstattung vergleichst und das langlebigere suchst
- du einen Speicher für viele Jahre suchst und auf LiFePO4 mit 4.000 bis 6.000 Zyklen achtest
Eher nicht geeignet, wenn …
- du die Powerstation als Notstromreserve oder für ein paar Campingwochenenden kaufst – dann zählen Größe, USV-Funktion und Gewicht mehr als die Zyklenzahl
- du mit einer netzgeladenen Powerstation Stromkosten sparen willst – das klappt nicht
- du theoretische „Kosten pro Zyklus-kWh“ mit deinem Strompreis vergleichst, ohne Verluste und Ladestrom einzurechnen
Links stehen die Fälle, in denen Zyklen und Kosten pro kWh wirklich zählen, rechts die, in denen du dich davon nicht leiten lassen solltest.
Wenn du Strom sparen willst, ist eine Powerstation das falsche Werkzeug. Dafür gibt es Balkonkraftwerke mit Speicher, die Solarstrom direkt ins Hausnetz einspeisen. Auch dort gilt die Zyklenrechnung: Der EcoFlow STREAM Ultra kostete laut unserer Datenbank 519 € (geprüft am 28.10.2026) bei 1,92 kWh und 6.000 Zyklen bis 70 % – theoretisch rund 4,5 Cent pro Zyklus-kWh. Ob sich ein Speicher bei deinem Verbrauch rechnet, prüfst du mit dem Balkonkraftwerk-Speicher-Rechner; alle Modelle stehen in der Übersicht Balkonkraftwerk-Speicher. Den Unterschied zwischen beiden Welten erklärt Powerstation als Balkonkraftwerk-Speicher.
Wenn du langlebig kaufen willst, ist ein LiFePO4-Akku Pflicht. Die inzwischen eingestellte Jackery Explorer 1000 Pro mit NMC-Akku war laut Hersteller nur auf 1.000 Zyklen bis 80 % ausgelegt – der Ratgeber LiFePO4 vs. NMC zeigt die Unterschiede. Wie du die Lebensdauer im Alltag verlängerst, steht in Powerstation richtig lagern, was die Hersteller beim Akku garantieren, in Garantie und Gewährleistung bei Powerstations.
So fließt das in unsere Bewertung ein
In unserem Bewertungssystem zählt die Zyklenangabe als Kriterium für den Akku, und die „Kosten pro Zyklus-kWh“ fließen in die Preis-Leistungs-Bewertung ein. Gerade bei günstigen Modellen lohnt der Blick darauf: In der Bestenliste Powerstations unter 1.000 € unterscheiden sich die Werte deutlich. Wie lange deine Geräte an einer bestimmten Powerstation laufen, rechnest du mit dem Laufzeit-Rechner aus.
Fazit
Eine Kilowattstunde aus der Powerstation kostet an Akkuverschleiß zwischen rund 8 und 45 Cent – wenn du alle Herstellerzyklen nutzt. Das schaffen die wenigsten: Als Notstromreserve oder für gelegentliches Camping zahlst du über zehn Jahre eher einige Euro pro kWh. Netzgeladen kommt der Ladestrom mit rund 50 Cent pro kWh dazu, Solarstrom ist dank Modulkosten ebenfalls nicht gratis. Eine Powerstation ist deshalb kein Sparmodell, sondern ein Werkzeug für Unabhängigkeit und Sicherheit. Wenn du sie oft nutzt, wähle ein großes LiFePO4-Modell mit vielen Zyklen; wenn nicht, zählen Größe und Ausstattung mehr. Die passende Größe findest du mit Welche Powerstation brauche ich?.
Unsere Empfehlung
Top 3 aus der Bestenliste „LiFePO4“
Zur ganzen BestenlisteDie drei bestplatzierten Modelle aus unserer Bestenliste – datenbasiert, nicht selbst getestet.
Platz 1 im Datenvergleich
7,5DJI
Platz 1: Power 2000
4.000 Ladezyklen (LiFePO4)
- Kapazität
- 2.048 Wh
- Leistung
- 3.000 W
- Gewicht
- 22 kg
Platz 2 im Datenvergleich
7,5BLUETTI
Platz 2: Apex 300
6.000 Ladezyklen (LiFePO4)
- Kapazität
- 2.765 Wh
- Leistung
- 3.840 W
- Gewicht
- 38 kg
Platz 3 im Datenvergleich
7,4Anker SOLIX
Platz 3: F3000
3.072 Wh Kapazität
- Kapazität
- 3.072 Wh
- Leistung
- 3.600 W
- Gewicht
- 41,5 kg
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Häufige Fragen
Wie berechne ich die Kosten pro kWh einer Powerstation?
Teile den Kaufpreis durch die Energie, die du über die Lebensdauer tatsächlich entnimmst: Kapazität in kWh × genutzte Vollzyklen × mittlere Restkapazität × 0,85 für Wandlungsverluste. Beispiel Jackery Explorer 1000 v2: 519 € ÷ (1,07 kWh × 4.000 × 0,85 × 0,85) ≈ 17 Cent pro kWh – aber nur, wenn du wirklich alle 4.000 Zyklen nutzt.
Ist Strom aus der Powerstation günstiger als aus der Steckdose?
Nein, wenn du sie aus dem Netz lädst. Für eine kWh an der Steckdose der Powerstation brauchst du wegen Lade- und Entladeverlusten rund 1,34 kWh Netzstrom – bei rund 37 Cent pro kWh sind das etwa 50 Cent, plus Akkuverschleiß. Günstiger kann es nur mit eigenem Solarstrom und sehr häufiger Nutzung werden.
Was bedeutet die Kennzahl „Kosten pro Zyklus-kWh“ auf WattGuide?
Sie teilt den zuletzt geprüften Preis durch Kapazität × Zyklen laut Hersteller. Das ist eine theoretische Untergrenze und gut zum Vergleichen von Modellen. Alterung und Wandlungsverluste sind darin nicht enthalten; realistisch liegen die Kosten pro kWh an der Steckdose etwa 30 bis 40 % höher.
Wie viele Jahre halten 4.000 oder 6.000 Zyklen?
Bei einem Vollzyklus pro Tag rund 11 beziehungsweise gut 16 Jahre. Bei typischer Freizeit- oder Notstromnutzung mit 10 bis 50 Zyklen im Jahr erreichst du sie nie – dann begrenzen eher die kalendarische Alterung und die Elektronik die Lebensdauer.
Quellen und weiterführende Informationen
- BDEW-Strompreisanalyse Oktober 2026 (Durchschnittlicher Strompreis für Haushalte) – BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (abgerufen am 28. Oktober 2026)
- PVGIS – Photovoltaic Geographical Information System (Abfrage PVcalc, 200 Wp, Raum Kassel, PVGIS-SARAH3 2005–2023) – Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission (abgerufen am 28. Oktober 2026)
- BU-808: How to Prolong Lithium-based Batteries – Battery University (abgerufen am 28. Oktober 2026)
WattGuide Redaktion · Redaktion & Datenpflege
Die WattGuide Redaktion recherchiert, pflegt und prüft die Produktdaten auf WattGuide. Technische Angaben übernehmen wir aus Primärquellen – Herstellerseiten, Datenblättern und Bedienungsanleitungen – und vermerken zu jedem Produkt, wann die Daten zuletzt geprüft wurden.
Wir haben die genannten Geräte nicht selbst im Labor getestet. Zahlenwerte sind Richtwerte oder Herstellerangaben – mehr dazu in unserer Methodik.