Finder
Powerstation-Finder: Welche Powerstation passt zu mir?
Methodik
So funktioniert der Finder
Kurze Antwort
Welche Powerstation brauche ich?
Addiere den Tagesverbrauch deiner Geräte (Watt × Stunden), multipliziere mit der Zahl der Tage ohne Nachladen und rechne 20 % Reserve sowie rund 15 % Wandlungsverluste ein. Für ein Camping-Wochenende mit Kühlbox und Laptop landest du so bei etwa 1.000 Wh, für Notstrom mit Kühlschrank und Heizungspumpe eher bei 2.000 Wh und mehr.
Bedarf berechnen
Aus Gerätewerten, Nutzungsdauer und Taktung entsteht der Tagesverbrauch – multipliziert mit der gewünschten Dauer, inklusive Wirkungsgrad und Reserve.
Harte Kriterien prüfen
Reicht die Dauerleistung (oder ein Boost-Modus für Heizgeräte)? Passen Budget, Gewicht und – falls gewünscht – die USV-Funktion?
Passung bewerten
Bedarfsdeckung, Eignung für den Einsatzzweck und WattGuide-Score fließen gewichtet ein. Solarladen wird berücksichtigt, wenn es dir wichtig ist.
Ehrlich begründen
Jede Empfehlung zeigt, warum sie passt und worauf du achten solltest – etwa Anlaufströme, Teildeckung oder Budgetüberschreitung.
Unsere Annahmen
- Wirkungsgrad 85 %: Wechselrichter, Eigenverbrauch und Entladereserve kosten in der Praxis 10 bis 20 % der Nennkapazität.
- Reserve 20 %: Puffer für Kälte, Alterung des Akkus und ungeplanten Mehrverbrauch.
- Nutzungsdauer: Für jedes Gerät hinterlegen wir einen typischen Wert (z. B. Laptop 5 Stunden, Kühlbox 24 Stunden mit ca. 20 % Kompressor-Laufzeit). Du kannst ihn im zweiten Schritt ändern.
- Gleichzeitigkeit: Kleine Verbraucher laufen gleichzeitig, Großverbraucher ab 500 W nacheinander.
Wer lieber selbst rechnet, nutzt den Rechner „Welche Powerstation brauche ich?“ oder prüft mit dem Laufzeit-Rechner, wie lange ein bestimmtes Gerät an einer Powerstation läuft.
Bestenlisten
Lieber direkt vergleichen?
Oder alle Modelle mit Filtern ansehen: Powerstations vergleichen
Häufige Fragen
Wie berechnet der Powerstation-Finder meinen Bedarf?
Für jedes Gerät multiplizieren wir die typische Leistung mit der Nutzungsdauer pro Tag (bei Kühlgeräten zusätzlich mit der Taktung des Kompressors) und mit der gewünschten Dauer. Diese Energie teilen wir durch 85 % Wirkungsgrad und schlagen 20 % Reserve auf. Für die Dauerleistung zählen wir alle kleinen Verbraucher zusammen und nur den stärksten Großverbraucher ab 500 W, weil Wasserkocher, Föhn oder Kreissäge in der Praxis nacheinander laufen.
Warum empfiehlt der Finder nicht einfach die größte Powerstation?
Mehr Kapazität bedeutet mehr Gewicht und höhere Kosten. Der Finder bewertet deshalb, wie gut ein Modell deinen Bedarf deckt: Eine sinnvolle Reserve wird belohnt, eine starke Überdimensionierung leicht abgewertet. Dazu kommen die Eignung für deinen Einsatzzweck und der WattGuide-Score.
Was bedeutet „Passung“ im Ergebnis?
Die Passung (0 bis 10) setzt sich zu 35 % aus der Bedarfsdeckung, zu 35 % aus der Eignung für deinen Einsatzzweck und zu 30 % aus dem WattGuide-Score zusammen. Überschreitet ein Modell Budget oder Gewicht, reicht die Leistung nicht oder fehlt eine gewünschte USV-Funktion, gibt es Abzüge – und einen sichtbaren Hinweis.
Was passiert, wenn kein Modell alle Kriterien erfüllt?
Dann zeigt der Finder die Modelle, die am nächsten dran sind, und nennt die Abweichungen. Zusätzlich schlägt er konkrete Lockerungen vor – etwa ein höheres Budget, mehr Gewicht oder eine kürzere Dauer – und zeigt, wie viele Modelle dann passen würden.
Kann ich mein Ergebnis speichern oder teilen?
Ja. Über „Auswahl teilen“ kopierst du einen Link, der deine Angaben enthält. Wer ihn öffnet, sieht dasselbe Ergebnis. Persönliche Daten werden dabei nicht gespeichert – die Berechnung läuft vollständig in deinem Browser.
Wie genau sind die Leistungswerte der Geräte?
Es sind typische Richtwerte aus Herstellerangaben, Datenblättern und Messungen. Dein eigenes Gerät kann deutlich abweichen – maßgeblich ist das Typenschild. Die Nutzungsdauer jedes Geräts kannst du im Finder selbst anpassen; für komplett eigene Werte gibt es den Größenrechner.