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Solargeneratoren: Powerstation plus Solarmodul

Ein Solargenerator ist kein eigener Gerätetyp, sondern eine Powerstation, die mit Solarmodulen geladen wird. Wir zeigen, welche der 38 aktiven Powerstations sich am besten mit Sonnenstrom laden lassen – und welche Module aus unserer Datenbank elektrisch dazu passen.
Daten geprüft:

Kurze Antwort

Was ist ein Solargenerator?

Ein Solargenerator ist eine tragbare Powerstation (Akku plus Wechselrichter) in Kombination mit einem oder mehreren Solarmodulen. Die Powerstation speichert den Solarstrom und stellt ihn an Steckdosen und USB bereit. Wie gut das funktioniert, hängt vor allem vom Solar-Eingang der Powerstation (Watt und Spannungsbereich) und von der Leistung der Module ab.

Solar-Ranking

Die besten Powerstations zum Solarladen

Sortiert nach Solar-Bewertung (Solar-Eingang und Solar-Ladeindex, 60 %) und WattGuide-Gesamtscore (40 %) – mit der jeweils am besten passenden Modulkombination.
Platz 1

DJI

Power 1000 V2

Kapazität
1.024 Wh
Leistung
2.600 W
Gewicht
14,2 kg

2.600 W Dauerleistung bei 1 kWh

ca. 649 €Herstellerpreis, geprüft am 28.10.2026

Solar-Eingang 1.800 W · Index 1,76

Kein passendes Modul in unserer Datenbank.

Platz 2

BLUETTI

Apex 300

Kapazität
2.765 Wh
Leistung
3.840 W
Gewicht
38 kg

3.840 W Dauerleistung

ca. 1.599 €Herstellerpreis, geprüft am 05.10.2026

Solar-Eingang 2.400 W · Index 0,87

Passt z. B.: 1 × BLUETTI PV350 – ca. 11,1 Sonnenstunden bis voll

Platz 3

DJI

Power 2000

Kapazität
2.048 Wh
Leistung
3.000 W
Gewicht
22 kg

Erweiterbar auf 22.528 Wh

ca. 1.099 €Herstellerpreis, geprüft am 28.10.2026

Solar-Eingang 1.800 W · Index 0,88

Kein passendes Modul in unserer Datenbank.

Platz 4

Anker SOLIX

F3000

Kapazität
3.072 Wh
Leistung
3.600 W
Gewicht
41,5 kg

2.400 W Solar inkl. Hochvolt-Eingang bis 165 V

Kein geprüfter Preis

Solar-Eingang 2.400 W · Index 0,78

Passt z. B.: 2 × Anker SOLIX PS400 – ca. 5,4 Sonnenstunden bis voll

Platz 5

BLUETTI

Elite 100 V2

Kapazität
1.024 Wh
Leistung
1.800 W
Gewicht
11,5 kg

1.000 W Solar bei 1 kWh Kapazität

ca. 499 €Herstellerpreis, geprüft am 05.10.2026

Solar-Eingang 1.000 W · Index 0,98

Passt z. B.: 1 × BLUETTI PV350 – ca. 4,1 Sonnenstunden bis voll

Platz 6

EcoFlow

DELTA 3 Plus

Kapazität
1.024 Wh
Leistung
1.800 W
Gewicht
12,5 kg

1.000 W Solar über zwei Eingänge

ca. 769 €Herstellerpreis, geprüft am 05.10.2026

Solar-Eingang 1.000 W · Index 0,98

Passt z. B.: 1 × Anker SOLIX PS400 – ca. 3,6 Sonnenstunden bis voll

Wir finanzieren uns teilweise über Provisionen: Kaufst du über einen markierten Link, erhalten wir unter Umständen eine Vergütung. Der Preis für dich ändert sich nicht, unsere Bewertungen bleiben unabhängig. Mehr erfahren

Kombinationen

Passende Modul-Kombinationen

Für jede Powerstation die Modulkombination mit der kürzesten Ladezeit unter den direkt passenden Modulen – bevorzugt vom selben Hersteller.
Berechnet aus Leerlaufspannung, Betriebsspannung und Eingangsbereich. Ladezeit: Volllast-Sonnenstunden bei 75 % Modulertrag. Preis = Summe der zuletzt geprüften Einzelpreise, kein offizielles Set-Angebot.
PowerstationSolarmoduleModulleistungSonnenstunden bis vollEinzelpreise addiert
BLUETTI Apex 3002.765 Wh · Solar 2.400 W1 × BLUETTI PV350Adapterkabel nötig350 Wca. 11,1 hca. 2.048 €geprüft am 05.10.2026
Anker SOLIX F30003.072 Wh · Solar 2.400 W2 × Anker SOLIX PS400in Reihe · Adapterkabel nötig800 Wca. 5,4 h–
BLUETTI Elite 100 V21.024 Wh · Solar 1.000 W1 × BLUETTI PV350Adapterkabel nötig350 Wca. 4,1 hca. 948 €geprüft am 05.10.2026
EcoFlow DELTA 3 Plus1.024 Wh · Solar 1.000 W1 × Anker SOLIX PS400Stecker passt direkt400 Wca. 3,6 hca. 1.269 €geprüft am 05.10.2026

Worauf es beim Solarladen ankommt

Der Begriff „Solargenerator“ ist vor allem Marketing. Ob eine Kombination aus Powerstation und Modul im Alltag taugt, entscheiden vier Werte, die du in jedem Datenblatt findest:

  • Solar-Eingang in Watt: Die Obergrenze der Ladeleistung. Mehr Modulleistung als der Eingang aufnimmt, wird abgeregelt.
  • Spannungsbereich: Die Leerlaufspannung der Module (in Reihe addiert) muss unter dem Maximum liegen, die Betriebsspannung über dem Minimum. Ein weiter Bereich erlaubt mehr Modulkombinationen.
  • Solar-Ladeindex: Solar-Eingang geteilt durch Kapazität. Ab etwa 0,5 lässt sich der Akku an einem guten Sommertag rein solar füllen.
  • Realistischer Ertrag: Faltmodule liefern in der Praxis etwa 70–80 % ihrer Nennleistung. In Deutschland sind im Sommer drei bis fünf Volllast-Sonnenstunden pro Tag realistisch, im Winter oft nur eine.

Ehrlich gerechnet

Alle Ladezeiten auf dieser Seite sind Berechnungen aus Herstellerdaten mit 75 % Modulertrag. Verschattung, Temperatur und Ausrichtung können die echte Ladezeit deutlich verlängern.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Solargenerator und Powerstation?

Technisch keiner: Ein Solargenerator ist eine Powerstation, die mit Solarmodulen geladen wird. Hersteller und Händler nutzen den Begriff vor allem für Sets aus Powerstation und Faltmodul. Ob die Kombination gut ist, entscheiden Solar-Eingang, Spannungsbereich und das passende Modul – nicht der Name.

Kann ein Solargenerator ein Haus versorgen?

Nur eingeschränkt. Große Powerstations ab 3 kWh überbrücken Stromausfälle für Kühlschrank, Router, Licht und Heizungspumpe über ein bis mehrere Tage. Mit 800 W und mehr Solarleistung lässt sich im Sommer viel nachladen, im Winter deutlich weniger. Einen kompletten Haushalt mit Herd, Wärmepumpe oder Durchlauferhitzer dauerhaft zu versorgen, ist damit nicht realistisch.

Wie lange dauert das Laden mit Solarmodulen?

Das hängt von Modulleistung, Solar-Eingang und Wetter ab. Als Faustregel erreichen Module in der Praxis etwa 75 % ihrer Nennleistung. Eine 1.000-Wh-Powerstation mit 400 W Modulleistung braucht damit rund 3,5 Volllast-Sonnenstunden – im deutschen Sommer etwa ein Tag, im Winter mehrere Tage. Genaue Werte berechnest du im Solar-Ladezeit-Rechner.

Lohnt sich ein Set aus Powerstation und Solarmodul?

Sets sind praktisch, weil Stecker und Spannung zusammenpassen. Günstiger sind sie nicht automatisch – vergleiche den Set-Preis mit der Summe der Einzelpreise. Module eines anderen Herstellers funktionieren ebenfalls, wenn die Leerlaufspannung zum Solar-Eingang passt; oft ist dann ein Adapterkabel nötig.