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Welche Powerstation-Größe brauche ich? Wh und W richtig berechnen

So berechnest du die passende Powerstation-Größe: Unterschied zwischen Wh und W, einfache Formel mit Verlusten und Reserve, drei durchgerechnete Beispiele.
Von WattGuide RedaktionZuletzt aktualisiert: 8 Min. Lesezeit

Kurze Antwort

Wie groß muss meine Powerstation sein?

Addiere den Energiebedarf aller Geräte (Leistung in Watt × Nutzungsdauer in Stunden), teile die Summe durch 0,85 für Wandlungsverluste und rechne 20 % Reserve dazu. Die Dauerleistung der Powerstation muss zusätzlich über der Summe aller gleichzeitig laufenden Geräte liegen – bei Geräten mit Motor oder Kompressor inklusive Anlaufstrom.

Kurz gesagt

  • Wattstunden (Wh) bestimmen, wie lange Geräte laufen – Watt (W) bestimmen, welche Geräte überhaupt laufen.
  • Faustformel: Kapazität = Summe aus (Watt × Stunden) ÷ 0,85 × 1,2.
  • Für ein Camping-Wochenende reichen oft rund 1.000 Wh, für 24 Stunden Notstrom mit Kühlschrank und Gefriertruhe eher 2.000 Wh und mehr.
  • Bei Kühlschrank, Pumpe oder Werkzeug zusätzlich die Spitzenleistung prüfen – der Anlaufstrom kann ein Vielfaches des Betriebsstroms betragen.
Inhalt

Die häufigste Frage vor dem Kauf einer Powerstation lautet: Wie groß muss sie sein? Die gute Nachricht: Du brauchst dafür kein Elektrotechnik-Studium, sondern nur eine Liste deiner Geräte und etwas Grundrechnen. In diesem Ratgeber erklären wir dir die zwei entscheidenden Kennzahlen, eine einfache Formel und rechnen drei typische Fälle vollständig durch.

Wattstunden und Watt: der wichtigste Unterschied

Bei Powerstations stehen immer zwei Zahlen im Vordergrund, die oft verwechselt werden:

  • Kapazität in Wattstunden (Wh): So viel Energie ist im Akku gespeichert. Sie entscheidet, wie lange deine Geräte laufen.
  • Dauerleistung in Watt (W): So viel Leistung kann der Wechselrichter gleichzeitig abgeben. Sie entscheidet, welche Geräte überhaupt laufen.

Ein Bild hilft: Die Kapazität ist die Größe des Wassertanks, die Leistung der Durchmesser des Wasserhahns. Ein riesiger Tank nützt dir nichts, wenn der Hahn zu dünn ist – und umgekehrt läuft ein großer Hahn an einem kleinen Tank schnell leer.

Ein Beispiel: Eine Powerstation mit 1.000 Wh und 600 W Dauerleistung kann einen 100-W-Fernseher viele Stunden betreiben, aber keinen 2.000-W-Wasserkocher – der Wechselrichter würde sich sofort abschalten. Eine Powerstation mit 300 Wh und 2.000 W könnte den Wasserkocher dagegen zwar starten, wäre aber nach wenigen Minuten leer.

Spitzenleistung ist nicht Dauerleistung

Viele Datenblätter nennen zusätzlich eine Spitzen- oder Surge-Leistung. Sie gilt nur für sehr kurze Zeit, typischerweise Millisekunden bis wenige Sekunden. Sie ist wichtig für Geräte mit Elektromotor oder Kompressor, die beim Einschalten kurzzeitig ein Vielfaches ihres Betriebsstroms ziehen. Für deine Berechnung zählt aber immer zuerst die Dauerleistung. Mehr dazu, und warum Boost-Modi kein Ersatz für echte Leistung sind, liest du im Ratgeber zu Wechselrichter, Sinuswelle und Anlaufstrom.

Warum nicht die ganze Kapazität nutzbar ist

Die angegebene Kapazität ist die Nennkapazität des Akkus. An der 230-V-Steckdose kommt davon weniger an, weil Energie unterwegs verloren geht:

  • Der Wechselrichter wandelt die Gleichspannung des Akkus in 230 V Wechselspannung um und erzeugt dabei Wärme.
  • Die Powerstation hat einen Eigenverbrauch für Elektronik, Display und Lüfter.
  • Das Batteriemanagement hält oft eine kleine Reserve zurück, um die Zellen zu schützen.

In der Praxis liegt der nutzbare Anteil an der 230-V-Steckdose meist bei etwa 80 bis 90 %. Wir rechnen auf WattGuide durchgehend mit 85 % als Richtwert. Über USB- und 12-V-Ausgänge ist der Wirkungsgrad oft etwas höher, weil der Wechselrichter entfällt. Wenn du überwiegend 12-V-Geräte nutzt, ist die Rechnung mit 85 % also leicht konservativ – das schadet nicht.

Wechselrichter ausschalten, wenn du ihn nicht brauchst

Auch ohne angeschlossenes Gerät verbraucht ein eingeschalteter Wechselrichter Strom. Wenn du nur USB oder 12 V nutzt, schalte den AC-Ausgang ab. Über einen ganzen Tag summiert sich der Leerlaufverbrauch spürbar.

Die Formel: So berechnest du die Kapazität

Für die Kapazität brauchst du für jedes Gerät zwei Werte: die Leistung in Watt und die Nutzungsdauer in Stunden. Dann gilt:

Benötigte Kapazität (Wh) = Summe aus (Watt × Stunden) ÷ 0,85 × 1,2

Der Divisor 0,85 gleicht die Wandlungsverluste aus. Der Faktor 1,2 ist eine Reserve von 20 %. Sie fängt ab, dass Akkus mit dem Alter Kapazität verlieren, dass Kälte die nutzbare Energie senkt und dass Geräte im Alltag oft mehr verbrauchen als geplant.

Woher bekommst du die Wattzahl?

  • Typenschild oder Netzteil: Dort steht die maximale Leistungsaufnahme. Für die Rechnung ist sie eher zu hoch angesetzt – also auf der sicheren Seite.
  • Energielabel: Bei Kühlschränken und Gefriergeräten steht der Jahresverbrauch in kWh. Teile ihn durch 365, dann hast du den Tagesverbrauch. 150 kWh pro Jahr ergeben rund 0,41 kWh oder 410 Wh pro Tag.
  • Strommessgerät: Ein günstiges Zwischenstecker-Messgerät zeigt dir den tatsächlichen Verbrauch über einen Tag. Das ist die genaueste Methode.

Wichtig sind taktende Geräte wie Kühlschrank, Gefriertruhe oder Kompressor-Kühlbox: Der Kompressor läuft nicht durchgehend, sondern schaltet sich immer wieder ein und aus. Rechne hier deshalb mit dem Tagesverbrauch, nicht mit der Kompressorleistung × 24 Stunden – sonst überschätzt du den Bedarf um ein Vielfaches.

Und die Leistung?

Für die Dauerleistung addierst du alle Geräte, die gleichzeitig laufen können. Die Powerstation sollte diesen Wert mit etwas Luft übertreffen. Bei Geräten mit Motor oder Kompressor prüfst du zusätzlich die Spitzenleistung: Das schweizerische Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung nennt für Elektromotoren Anlaufströme bis zum Sechsfachen des Nennstroms als Planungswert. Geräte mit Inverter-Kompressor laufen meist sanfter an.

Drei Beispiele durchgerechnet

Die folgenden Verbrauchswerte sind Richtwerte aus Herstellerangaben und Verbraucherquellen. Deine Geräte können davon abweichen – nimm im Zweifel deine eigenen Werte.

Beispiel 1: Camping-Wochenende mit Kühlbox

Zwei Tage auf dem Campingplatz ohne Stromanschluss, mit Kompressor-Kühlbox, Licht und zwei Smartphones.

GerätRechnungEnergie
Kompressor-Kühlbox (12 V)ca. 250 Wh pro Tag × 2 Tage500 Wh
LED-Leuchte8 W × 4 h × 2 Tage64 Wh
2 Smartphones ladenca. 15 Wh × 2 Geräte × 2 Tage60 Wh
Summe624 Wh

Berechnung: 624 Wh ÷ 0,85 = 734 Wh, × 1,2 = rund 880 Wh. Eine Powerstation der 1.000-Wh-Klasse passt also gut. Wenn du tagsüber ein Solarmodul anschließt, reicht oft auch ein kleineres Gerät – wie viel ein Panel realistisch nachliefert, erklären wir im Ratgeber Powerstation mit Solarpanel laden. Die Leistung ist hier unkritisch: Alle Geräte zusammen brauchen weniger als 100 W.

Beispiel 2: Ein Arbeitstag im Homeoffice ohne Strom

Acht Stunden arbeiten mit Laptop, externem Monitor und Router, dazu abends etwas Licht.

GerätRechnungEnergie
Laptop (Büro)30 W × 8 h240 Wh
Monitor (24–27 Zoll)25 W × 8 h200 Wh
WLAN-Router10 W × 8 h80 Wh
LED-Leuchte8 W × 4 h32 Wh
Summe552 Wh

Berechnung: 552 Wh ÷ 0,85 = 649 Wh, × 1,2 = rund 780 Wh. Hier reicht ein Gerät mit 800 bis 1.000 Wh. Die gleichzeitige Leistung liegt unter 100 W – ein kleiner Wechselrichter genügt. Achte aber auf eine USV-Funktion, wenn Router und Rechner beim Stromausfall ohne Unterbrechung weiterlaufen sollen.

Beispiel 3: 24 Stunden Notstrom für den Haushalt

Ein ganzer Tag Stromausfall: Kühlschrank und Gefriertruhe sollen laufen, dazu Router, Licht, Handys und abends der Fernseher.

GerätRechnungEnergie
Kühlschrankca. 0,4 kWh pro Tag400 Wh
Gefriertruheca. 0,5 kWh pro Tag500 Wh
WLAN-Router10 W × 24 h240 Wh
3 LED-Leuchten3 × 8 W × 5 h120 Wh
2 Smartphones ladenca. 15 Wh × 230 Wh
Fernseher (LED, 43–55 Zoll)65 W × 3 h195 Wh
Summe1.485 Wh

Berechnung: 1.485 Wh ÷ 0,85 = 1.747 Wh, × 1,2 = rund 2.100 Wh. Sinnvoll ist eine Powerstation ab etwa 2.000 Wh, besser etwas darüber – oder ein erweiterbares Modell. Wann sich ein Zusatzakku gegenüber einem größeren Einzelgerät lohnt, erklärt der Ratgeber Powerstation mit Zusatzakku erweitern.

Bei der Leistung lohnt ein zweiter Blick: Im Normalbetrieb laufen kaum mehr als 300 W gleichzeitig. Starten aber Kühlschrank- und Gefriertruhen-Kompressor zur selben Zeit, kann die Spitze kurzzeitig auf über 1.000 W steigen, wenn du mit dem sechsfachen Anlaufstrom als Obergrenze rechnest. Geräte der 2.000-Wh-Klasse haben in aller Regel genug Reserve – prüfe es trotzdem im Datenblatt. Wie du einen Stromausfall insgesamt planst, liest du im Ratgeber Powerstation als Notstrom.

Größenklassen im Überblick

Als grobe Orientierung, abgeleitet aus den Beispielen oben:

KapazitätTypischer EinsatzGewicht (grober Richtwert)
250–500 WhTagesausflug, Laptop, Licht, Kamera-Akkusca. 3,5–6 kg
800–1.500 WhCamping-Wochenende, Kühlbox, Homeoffice-Tagca. 10–16 kg
1.600–3.000 WhNotstrom, Wohnmobil, Küchengeräteca. 16–30 kg, einzelne Modelle mehr
ab 3.000 WhMehrtägiger Notstrom, Kühlschrank plus Gefriertruhemeist ab ca. 26 kg, große Geräte 40–60 kg, oft mit Rollen

Die Gewichtsangaben sind grobe Spannen aus den Herstellerdaten der Modelle in unserer Datenbank. Passende Modelle findest du in unseren Bestenlisten für 1.000 Wh, 2.000 Wh und 3.000 Wh. Kleinere Geräte filterst du im Powerstation-Vergleich nach Kapazität.

Typische Fehler bei der Größenwahl

  • Nur auf die Wattzahl schauen: Eine hohe Dauerleistung sagt nichts über die Laufzeit aus. Prüfe immer beide Werte.
  • Kühlschrank mit Volllast rechnen: 90 W × 24 h ergibt 2.160 Wh – ein typischer Kühlschrank braucht aber nur einen Bruchteil davon, weil der Kompressor taktet.
  • Verluste vergessen: Ohne den Faktor 0,85 fehlen dir am Ende rund 15 % Laufzeit.
  • Keine Reserve: Akkus altern, und bei Kälte sinkt die nutzbare Kapazität. Die 20 % Reserve sind kein Luxus.
  • Wärmegeräte unterschätzen: Heizlüfter, Föhn und Wasserkocher brauchen oft 2.000 W und mehr. Selbst große Powerstations sind damit in kurzer Zeit leer. Für Wärme ist eine Powerstation fast immer die teuerste Lösung.

So gehst du Schritt für Schritt vor

  1. Liste alle Geräte auf, die du betreiben möchtest.
  2. Notiere zu jedem Gerät die Leistung in Watt und die Nutzungsdauer – bei Kühlgeräten den Tagesverbrauch.
  3. Addiere die Energie, teile durch 0,85 und multipliziere mit 1,2.
  4. Addiere die Leistung aller gleichzeitig laufenden Geräte und prüfe die Spitzenleistung bei Motoren und Kompressoren.
  5. Überlege, wie du nachlädst: Steckdose, Auto oder Solar. Wer zuverlässig nachladen kann, kommt mit weniger Kapazität aus.

Wenn du lieber klickst als rechnest: Der Größenrechner übernimmt die Formel für dich, und der Powerstation-Finder schlägt dir direkt passende Modelle vor. Für einzelne Geräte hilft der Laufzeit-Rechner.

Fazit

Die richtige Größe ergibt sich aus deinem Bedarf, nicht aus dem Datenblatt mit den größten Zahlen. Rechne die Energie deiner Geräte zusammen, berücksichtige 15 % Verluste und 20 % Reserve und prüfe die gleichzeitige Leistung. Für Ausflüge reichen oft 250 bis 500 Wh, für ein Camping-Wochenende rund 1.000 Wh, für ernsthaften Notstrom eher 2.000 Wh und mehr. Suchst du die Powerstation nicht für dich, sondern als Geschenk, ordnet unser Ratgeber Powerstation verschenken die Größenklassen typischen Beschenkten zu. Ebenso wichtig wie die Größe ist die Akkutechnik – warum LiFePO4 sich durchgesetzt hat, erklären wir im Vergleich LiFePO4 vs. NMC.

Unsere Empfehlung

Top 3 aus der Bestenliste „1.000 Wh“

Zur ganzen Bestenliste

Die drei bestplatzierten Modelle aus unserer Bestenliste – datenbasiert, nicht selbst getestet.

  1. Platz 1 im Datenvergleich

    BLUETTI

    Platz 1: Elite 100 V2

    USV mit 10 ms Umschaltzeit

    Kapazität
    1.024 Wh
    Leistung
    1.800 W
    Gewicht
    11,5 kg
  2. Platz 2 im Datenvergleich

    DJI

    Platz 2: Power 1000 V2

    USV mit 10 ms Umschaltzeit

    Kapazität
    1.024 Wh
    Leistung
    2.600 W
    Gewicht
    14,2 kg
  3. Platz 3 im Datenvergleich

    EcoFlow

    Platz 3: DELTA 3 Plus

    USV mit 10 ms Umschaltzeit

    Kapazität
    1.024 Wh
    Leistung
    1.800 W
    Gewicht
    12,5 kg

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Häufige Fragen

Wie lange hält eine 1.000-Wh-Powerstation?

Das hängt nur vom Verbrauch ab. Rechne mit etwa 850 Wh nutzbarer Energie an der Steckdose (85 % von 1.000 Wh). Ein Gerät mit 50 W läuft damit rund 17 Stunden, ein Laptop mit 30 W rund 28 Stunden, ein 1.000-W-Gerät knapp eine Stunde. Über 12-V- und USB-Ausgänge ist der Wirkungsgrad meist etwas besser.

Reicht eine 500-Wh-Powerstation für einen Kühlschrank?

Für einige Stunden ja, für einen ganzen Tag eher knapp. Ein moderner Haushaltskühlschrank braucht laut co2online grob 0,25 bis 0,46 kWh pro Tag. Nach Abzug der Verluste bleiben von 500 Wh etwa 425 Wh – das reicht im günstigen Fall für einen Tag, ohne Reserve für Router, Licht oder Handy. Wichtig ist außerdem, dass der Wechselrichter den Anlaufstrom des Kompressors schafft.

Wie rechne ich Amperestunden (Ah) in Wattstunden (Wh) um?

Multipliziere die Amperestunden mit der Nennspannung: Wh = Ah × V. Eine 12,8-V-LiFePO4-Batterie mit 100 Ah speichert also rund 1.280 Wh. Bei Powerstations ist die Angabe in Wh aussagekräftiger, weil Hersteller Ah-Werte teils auf unterschiedliche Spannungen beziehen.

Ist eine größere Powerstation immer besser?

Nein. Mehr Kapazität bedeutet mehr Gewicht, längere Ladezeiten und einen höheren Preis. Für Ausflüge und Laptop-Arbeit ist ein leichtes Gerät mit 250 bis 500 Wh oft praktischer. Viele größere Modelle lassen sich mit Zusatzakkus erweitern – das kann eine Alternative sein, wenn dein Bedarf später wächst.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. Stromverbrauch senken beim Kühlschrank – co2online gGmbH
  2. So finden Sie den passenden Kühlschrank – Verbraucherzentrale
  3. Mobile Powerstations im ADAC Test – ADAC
  4. Anhang 4 – Technische Spezifikationen Notstromversorgung (Anlaufströme) – Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (Schweiz)

WattGuide Redaktion · Redaktion & Datenpflege

Die WattGuide Redaktion recherchiert, pflegt und prüft die Produktdaten auf WattGuide. Technische Angaben übernehmen wir aus Primärquellen – Herstellerseiten, Datenblättern und Bedienungsanleitungen – und vermerken zu jedem Produkt, wann die Daten zuletzt geprüft wurden.

Wir haben die genannten Geräte nicht selbst im Labor getestet. Zahlenwerte sind Richtwerte oder Herstellerangaben – mehr dazu in unserer Methodik.