Kurze Antwort
Was ist USB-C Power Delivery (PD)?
USB Power Delivery (PD) ist ein Ladestandard, bei dem Netzteil und Gerät über USB-C aushandeln, mit welcher Spannung und Leistung geladen wird – bis 100 W, seit PD 3.1 bis 240 W. Powerstations laden darüber Laptop, Tablet und Handy ohne Umweg über den Wechselrichter.
Auch bekannt als: USB-PD, USB PD, Power Delivery, USB-C PD, USB-C-Ausgang, PD 3.1
USB-C Power Delivery (PD) im Detail
Ohne Absprache liefert USB nur 5 V und wenige Watt. Mit PD fordert das Gerät höhere Spannungen wie 9, 15 oder 20 V an. Laut USB Implementers Forum (USB-IF) war Power Delivery vor Revision 3.1 auf 100 W begrenzt – 20 V bei 5 A mit passendem Kabel. PD 3.1 ergänzt die Spannungen 28, 36 und 48 V für bis zu 140, 180 und 240 W.
In der Praxis
- In unserer Datenbank liefert der stärkste USB-C-Port einer Powerstation meist 100 W, bei einigen Modellen 140 W.
- Über 60 W braucht es ein Kabel, das für 5 A ausgelegt ist; für 240 W ist ein eigens dafür spezifiziertes Kabel nötig.
- Mehrere Ports teilen sich oft eine Gesamtleistung – stecken viele Geräte, sinkt die Leistung pro Port.
- USB-C spart Energie: Der Akkustrom muss nicht erst zu 230 V und im Laptop-Netzteil wieder zu Gleichstrom werden.
Rechenbeispiel
Laptop mit 45 W an einer 1.024-Wh-Powerstation
- Über USB-C (Annahme 90 % Wirkungsgrad): 1.024 Wh × 0,9 ÷ 45 W ≈ 20 h
- Über die Steckdose (85 %) mit Laptop-Netzteil (Annahme 90 %): 1.024 Wh × 0,85 × 0,9 ÷ 45 W ≈ 17 h
Über USB-C läuft der Laptop rechnerisch rund drei Stunden länger – und der Wechselrichter kann aus bleiben.
Ratgeber zum Thema
Quellen und weiterführende Informationen
- Behörde/Institution:USB Charger (USB Power Delivery)(abgerufen am 28. Oktober 2026)
Zahlenwerte sind Richtwerte, Rechenbeispiele oder Herstellerangaben und können je nach Gerät abweichen – maßgeblich ist das Datenblatt deines Modells. Wie wir arbeiten, erklären wir in unserer Methodik.