Kurze Antwort
Was bedeutet der Solar-Eingang einer Powerstation?
Der Solar-Eingang ist der Gleichstrom-Anschluss, über den du Solarmodule direkt an die Powerstation anschließt. Drei Werte bestimmen, was passt: der Spannungsbereich (z. B. 12–60 V), der maximale Strom (z. B. 15 A) und die maximale Solarleistung in Watt.
Auch bekannt als: Solareingang, Solarleistung, PV-Eingang, Solar-Ladeleistung, Solarinput
Solar-Eingang im Detail
Hinter dem Solar-Eingang sitzt der MPPT-Laderegler der Powerstation. Die maximale Solarleistung ist eine Obergrenze: Wie viel tatsächlich ankommt, hängt von Einstrahlung, Ausrichtung, Temperatur und Verschattung ab. Für gute Bedingungen rechnet WattGuide mit etwa 75 % der Modulnennleistung.
Darauf solltest du achten
- Die Leerlaufspannung aller in Reihe geschalteten Module muss mit Reserve unter der maximalen Eingangsspannung liegen.
- Bei Parallelschaltung ist der maximale Strom die Grenze.
- Solarmodule haben meist MC4-Stecker, Powerstations oft XT60, Anderson oder einen herstellereigenen Stecker – du brauchst das passende Adapterkabel.
- Manche Modelle können Solar- und Netzladen kombinieren; ob und mit wie viel Watt, steht im Datenblatt.
Rechenbeispiel
Wie schnell laden zwei 200-W-Panels eine 1.024-Wh-Powerstation?
- Zwei Panels mit je 200 Wp = 400 Wp, Solar-Eingang der Powerstation: 500 W
- Realistisch bei guter Sonne: 400 W × 0,75 = 300 W
- 1.024 Wh ÷ 300 W ≈ 3,4 h
Bei guter Sonne ist die Powerstation in knapp dreieinhalb bis vier Stunden voll – an bewölkten Tagen und im Winter dauert es deutlich länger.
Ratgeber zum Thema
Quellen und weiterführende Informationen
- Redaktion:Maximum Power Point Tracking(abgerufen am 6. Oktober 2026)
- Behörde/Institution:PVGIS – Photovoltaic Geographical Information System(abgerufen am 6. Oktober 2026)
Zahlenwerte sind Richtwerte, Rechenbeispiele oder Herstellerangaben und können je nach Gerät abweichen – maßgeblich ist das Datenblatt deines Modells. Wie wir arbeiten, erklären wir in unserer Methodik.